Viele Ortskerne sind von Leerstand betroffen, Infrastruktur wie Geschäfte und Gastronomie sind oftmals geschlossen. Straßenfreiräume sind oft wenig attraktiv und es fehlen Orte der Begegnung. Neuzuziehende beteiligen sich wenig am Dorfleben.
Neue gemeinschaftliche Wohnformen werden meist am Ortsrand neu errichtet. Die Projektentwicklung orientiert sich vor allem an den Bedürfnissen der Gruppe, die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur und Räumen mit der Ortsbevölkerung ist jedoch selten.
Gern im Kern verknüpft gemeinschaftliche Wohnformen mit der Belebung des Ortszentrums und bringt Neuzuziehende und Ortsansässige schon in der Planungsphase zusammen, um gemeinsam das Dorfleben aktiv zu gestalten.